Hochzeitsfotografie - Andrea und Alexander
Sehr gerne blicke ich auf die Hochzeit von Andrea und Alexander zurück. Mit dem "Getting-Ready" und Familienfotos ging es in Ginsheim am Alt-Rhein los, wo danach auch die Trauung und der Sektempfang statt fanden. Gefeiert wurde in der Feierlocation St. Gereon in Nackenheim. Als DJ hat Peter Siegert von "Der Inselmann" aufgelegt.
An unserem großen Tag war Philipp dann pünktlich zur Stelle, um uns beide beim anziehen und den letzten Vorbereitungen zu fotografieren – immer im Hintergrund abwartend und ganz und gar unaufdringlich war er immer zur Stelle, wenn sich eine schöne Situation ergab. So entstanden tolle Fotos von Schuhen/Kleid anziehen/Schmuck anlegen/Krawatte binden. Dann kam der große Moment, an dem wir uns als Brautpaar das erste Mal begegnet sind. Es wurden tolle Fotos! Auch bei dem anschließenden Familien- und Paarshooting brachte er Ideen ein, ohne uns zu etwas zu drängen. Im Standesamt und beim Sektempfang sah ich ihn gar nicht – dafür aber die super-schönen Bilder von uns und unseren Gästen. Auch später in der Location war er überall und nirgendwo – sprach uns wegen der Ringbilder an – fragte was wir noch als Motive haben wollen, ..., und blieb auch länger als es hieß, dass der Tanz und die Torte noch 5 Minuten dauern würden.
Alles in allem sind wir super zufrieden mit dem Ablauf und natürlich vor allem mit dem Ergebnis. Man kann es kurz und knapp sagen: Wir lieben unsere Fotos!
Andrea & Alexander
Das Datum im April war auch schnell gefunden, denn die letzten Jahre war es im April meist schöner als im Mai und unser Standesamt ließ sich auch dazu überreden, gerade diesen Samstagstermin zur Verfügung zu stellen. Trauzeugen wollten wir auch gern dabei haben, auch wenn man sie ja heutzutage nicht mehr benötigt. Schwieriger gestaltete sich schon die Gästeliste, denn die Personenzahl war auch ein wenig abhängig von der Location – und wo man alles feiern kann, hatten wir uns vorher auch so gar nicht überlegt. Also, habe ich eine Anfrage bei partymat.de gestartet, um eine passende Örtlichkeit zu finden. Da bekam ich dann auch einige nette Emails – und wir haben uns dann auch eins/zwei Locations, die sich dort bei uns gemeldet hatten, näher angeschaut. Die passende für uns war da allerdings nicht dabei. Außerdem stöberte ich in diversen Hochzeitsforen, was sich auch als sehr langwierig aber doch recht hilfreich erwies. Angeschaut haben wir uns letzten Endes fünf – die Location, die wir letzten Endes ausgewählt haben, war das St. Gereon in Nackenheim. Dort waren wir vorher schon ein paar Mal essen – sehr lecker und sehr zu empfehlen und da dort Hotelzimmer direkt vor Ort sind, erschien es uns am Ende auch ideal, da ein Teil der Gäste aus Thüringen angereist ist. Da der Raum nur mit bis zu 70 Leuten zu nutzen ist, stand die Gästeliste dann auch schnell fest, denn es hieß nun nur noch streichen.
Die Einladung habe ich selbst gestaltet und drucken lassen.
Die wichtigsten, weil nachhaltigsten Punkte, waren für uns die Ringe und der Fotograf. Für die Ringe haben wir uns einen Goldschmied (herhold-schmuckgestaltung.de) gesucht. Auf dem Johannisfest habe ich mir vor ein paar Jahren einen tollen Ring gekauft, also musste mein Zukünftiger im letzten Jahr so lange mit mir über den Künstlermarkt laufen bis wir den Stand wieder gefunden hatten. ; ) Dann haben wir einen Termin ausgemacht – eine Stunde lang unsere Vorstellungen besprochen. Dann hat er uns Proberinge aus Silber mit dem von uns ausgesuchten Verfahren geschmiedet – und der Rest ging auch ganz unkompliziert per Email – sowohl Angebot als auch Auftragserteilung. Die Ringe wurden einfach traumhaft und vor allem einzigartig.
Wegen dem Fotografen habe ich mich auch wieder durch das Internet gegoogelt – getroffen haben wir uns nach dem ersten Eindruck mit drei Fotografen und uns danach nicht nur nach dem Preis, sondern vor allem nach der Sympathie und Leistung entschieden. Denn meiner Meinung nach lohnt es sich nicht, ein paar Euro zu sparen und die nächsten hoffentlich 100 Jahre sich darüber zu ärgern, dass die Fotos doch nicht ganz so gut geworden sind, wie man es sich erhofft hat.
Das Kleid habe ich frühzeitig bei Brand-Moden in Leidersbach ausgesucht – schließlich weiß man nie, ob es noch bestellt werden muss. Dann ging die Suche nach Schuhen los, denn es mussten unbedingt rote Schuhe sein, die zur Brille passen. Eine Ewigkeit später wurde meine Arbeitskollegin (ich hatte in der Zwischenzeit die halbe Welt dafür eingespannt) im Internet fündig. Eine Halskette und Ohrringe habe ich auch nach langem Suchen gefunden (da war es gut, dass nach dem Antrag bis zur Hochzeit noch so viel Zeit war).
Für die Haare und das Make-up kann ich auch nur empfehlen, sich einen Profi zu suchen. Wenn man keinen festen Friseur hat (wie ich) sollte man rechtzeitig anfangen und auch mal testen, denn an einem solchen Tag ist neben dem Können auch die persönliche Sympathie sehr wichtig, denn wer will an dem Tag schon angespannt starten.
Die Blumen haben wir im Blumenstübchen Erna Daum in Ginsheim-Gustavsburg ausgesucht und die Tischdeko anfertigen lassen. Wir wollten keine üblichen Gestecke, sondern haben uns Vasen in drei verschiedenen Größen und Blumen in verschiedenen Höhen und Farben ausgesucht – zudem haben wir noch einen Dekostoff über den Blumenladen bestellt. Für die Tisch- und Menükarten hatten wir uns für Schieferplatten entschieden, die wir mit weißem Edding beschrieben haben. Die Menükarten haben wir auf kleinen Staffeleien auf die Tischmitte gestellt und die Namenstafeln mit kleinen Filzplatten unterklebt an jeden Teller dazu gelegt. Sah alles in allem genau so schick aus wie wir uns das vorgestellt hatten. ; )
Bei der Torte hatten wir glücklicherweise eine Verwandte, die mindestens genauso gut wie ein Konditor eine Torte für uns gezaubert hat – die einfach fantastisch war.
Das Thema Musik hatten wir auch relativ lange nicht besprochen und so kamen wir am Ende noch etwas in schleudern, als der DJ, den wir ursprünglich buchen wollten, gar keine Zeit mehr hatte. Unser Fotograf Philipp hatte aber auch hier eine gute Antwort parat und empfahl und Peter Siegert von “Der Inselmann”, der auch Zeit hatte und nach einem ersten netten Gespräch auch von uns gebucht wurde. Schließlich hatten wir vorher bei Heidis Tanztreff ( www.tanztreff-online.de) in Rüsselsheim extra noch einen Hochzeitstanzkurs für den Eröffnungswalzer gemacht.
Nach monatelanger Vorbereitung ging der Tag mit unseren Gästen rasend
schnell vorbei und was übrig bleibt, ist die Erinnerung. Die Ringe sehe
ich mir jeden Tag an und strahle dabei und eins, der Fotos habe ich zum Hintergrundbild
für den Computer ausgesucht und freu mich immer, wenn ich unsere Freude
in den Gesichtern sehe. Und es zeigt sich, dass es wirklich die wichtigsten
Dinge sind, die wir schon viele Monate vorher ausgesucht haben.
K O M M E N T A R E
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